Umwelthaus Pinneberg e.V.

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Mittelalterliche Sicherheitsnadel

Du brauchst:
  • Festen Kupferdraht (z.B. wie man ihn oft mit einem Luftballon zusammen bekommt)
  • Eine Kombi-Zange oder einen Seitenschneider und eine Rundzange
  • Evtl. einen großen und einen kleinen Hammer
  • Einen Besenstiel oder ein anderes rundes Stück Holz mit vergleichbarem Durchmesser
  • Faden und Perlen zur Dekoration
  • Festes Schmirgelpapier (nicht gröber als 100er Körnung)

    Anleitung:
    1.Wickle den Kupferdraht um den Besenstiel, so dass eine große Schlaufe entsteht. Schneide den Draht ab, aber lass' an den Enden etwas überstehen.
    2.Durch das Abschneiden sind die Enden scharfkantig geworden. Schmirgle sie mit dem Schmirgelpapier stumpf. Dann kannst du sie zu kleinen Schlaufen umbiegen. Das geht besonders gut mit einer Rundzange.
    3.Lege ein gerades Stück Kupferdraht auf den großen Hammer und schlage es mit dem kleinen Hammer ein Ende etwas flach. Schmirgle scharfe Kanten an dem flach geschlagenen Ende ab. Nun kannst du es um den Draht der großen Öse biegen. Achte darauf, dass es sich gut hin und her schieben lässt. Schneide das gerade Stück nun ab. Es sollte etwas länger sein, als die Öse im Durchmesser breit ist.
    5.Damit sich der Draht gut in Stoff stechen lässt, musst du jetzt das Ende, an dem du den Draht abgeschnitten hast, möglichst spitz bekommen. Du kannst es wieder "schmieden" oder nur mit dem Schmirgelpapier arbeiten und es spitz schleifen (am Besten geht eine Kombination aus beidem). 6.Jetzt ist deine mittelalterliche Sicherheitsnadel schon einsetzbar. Man nennt sie "Fibel". Stecke die Nadel durch Stoff, als wenn du eine Brosche befestigen wolltest. Dann drehe die Öse unter der Nadel durch und schon hält die Sache!
    7.Wenn du möchtest, kannst du deine Fibel noch mit Perlen verzieren oder die Enden der Öse z.B. wie Schnecken aufdrehen. Fibeln hatten übrigens schon die Kelten und Germanen, auch im Mittelalter hat man sie noch benutz.